Über mich
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass Sie sich selbst eigentlich gut kennen – und trotzdem immer wieder an Punkte kommen, an denen Sie nicht weiterwissen.
Mich interessiert, was Menschen bewegt, wie sie die Welt erleben und warum manches im Leben leicht erscheint, während anderes viel Kraft kostet. Dieser Frage bin ich auch in meinem eigenen beruflichen Weg immer weiter gefolgt.
Nach meinem Studium der Geschichte sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft habe ich zunächst in PR-Agenturen und später als Journalistin gearbeitet. Irgendwann wurde mir klar, dass ich mich intensiver mit den Menschen hinter der Geschichte und den Geschichten beschäftigen wollte. Ich begann das psychotherapeutische Propädeutikum und schloss 2015 mein Fachspezifikum in Integrativer Gestalttherapie am IG Wien ab.
Mein beruflicher Weg
Aktuell bin ich im Gesundheitsresort Donaupark, einem Zentrum für psychiatrische Rehabilitation, beschäftigt. Die Rehabilitation dauert sechs Wochen und verbindet verschiedene therapeutische Angebote. Ein wesentlicher Bestandteil ist neben der Einzeltherapie auch die intensive Arbeit in Gruppen sowie psychoedukative Vorträge. Zuvor konnte ich bereits im Lebens.Resort Ottenschlag Erfahrung in der Arbeit an einer psychiatrischen Rehabilitation machen.
Prägend war darüber hinaus für mich war meine mehr als dreijährige Tätigkeit im SoWhat Zentrum für Essstörungen. Die langjährige Begleitung von Menschen mit Essstörungen hat meinen therapeutischen Blick wesentlich erweitert und mir gezeigt, wie wichtig es ist, hinter einem Symptom immer auch den Menschen und seine individuelle Geschichte zu sehen.
Darüber hinaus habe ich im Rahmen von Praktika Einblicke in die Akutpsychiatrie (im ehemaligen Otto Wagner Spital) und in die Geronotherapie (Maimonides Zentrum, Israelitische Kultusgemeinde) bekommen.
Im Rahmen meiner Selbstständigkeit arbeite ich aktuell auch an einem Projekt von Fementis (www.fementis.at) mit, bei dem die psychotherapeutische Begleitung und das Thema Frauengesundheit im Mittelpunkt stehen.
Meine therapeutische Haltung
Ich arbeite wertschätzend, offen und auf Augenhöhe. Mir ist wichtig, dass Sie sich in der Therapie nicht verstellen müssen und auch Dinge ansprechen können, die vielleicht bisher wenig Raum bekommen haben. In meiner Arbeit ist mir wichtig, dir mit Offenheit, Wertschätzung und ohne vorschnelle Bewertungen zu begegnen. Gerade wenn Sie sich lange gefragt hast, warum manches für andere scheinbar leicht funktioniert und für Sie nicht, kann es hilfreich sein, gemeinsam genauer hinzuschauen. Dabei geht es nicht darum, dass Sie sich an eine vermeintliche Norm anpassen, sondern darum, besser zu verstehen, wer Sie sind, was Sie brauchen und was Ihnen guttut.
Ich habe Fortbildungen in Psychodynamisch-Imaginativer Traumatherapie (PITT) bei Louise Reddemann, in EMDR (anerkannte Methode zur Behandlung von Traumafolgestörungen), Schlafcoaching und Achtsamkeit absolviert. Darüber hinaus beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Autismus, ADHS und queeren Themen, insbesondere Transgender. Und ich lerne immer wieder gerne etwas Neues dazu.
Kolleg:innen und Vorgesetzte und auch mein privates Umfeld schätzen mein Einfühlungsvermögen und meine gute Beobachtungsgabe. Es gelingt mir gut, Menschen in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen und rasch auf ihre Persönlichkeitsstruktur einzugehen.